Bettina Wegleiter

Berufscoaching für Kopf und Körper

Die Methoden

Der Körper weiß mehr als der Verstand. Daher ist es wichtig, Kopf und Körper als Einheit zu betrachten. Die Verbindung aus Berufscoaching und Körperarbeitselementen ist eine Möglichkeit, diese Einheit herzustellen.

In meiner Arbeit beziehe ich mich einerseits auf psychologische Kommunikation, systemisches Konfliktmanagement, Burnout-Prophylaxe und neueste gehirnphysiologische Forschungsergebnisse wie etwa aus der Resilienz- und Verhaltensforschung. Andererseits konzentriere ich mich auf die so genannte Posturale Integration (PI), die unterschiedliche Arbeitsmethoden mit dem Körper miteinander kombiniert – wie etwa Spiegelungstechniken, Gestaltarbeit nach Fritz Perls, Bindegewebs- und Faszienarbeit nach Ida Rolf sowie Bioenergetik und Reichianisches Atmen, beide nach Wilhelm Reich. Zu diesen Themen kann ich Anregungen und Impulse geben.

Was genau ist Posturale Integration?

Die Methode der Posturalen Integration (PI) stammt von Jack Painter (1933-2010), einem Philosophen und Psychologen aus Kalifornien, der unter anderem an der University of Miami unterrichtete. Er war Gründer des International Center for Release and Integration und Präsident der Southern European University of Integrative Learning. Er hat diverse Fachbücher und einschlägige Artikel verfasst, u.a. Deep Bodywork and Personal Development (1986) und Technical Manual of Deep Wholistic Bodywork: Postural Integration (1987).

In Staaten wie etwa USA, Kanada, Südafrika, Mexiko, Frankreich, Belgien und Italien wird der von Painter entwickelte Ansatz bereits seit Langem praktiziert. Painter bezieht sich dabei auf die These, dass jeder Gedanke eine Reaktion im Körper auslöst. Der Körper speichert erlebte Gefühle und reagiert mit gleichbleibenden, oft kräfteraubenden Verhaltensmustern, die sich in Folge auch auf Geist und Seele kontraproduktiv auswirken können. Dadurch können im Laufe der Zeit Fehlhaltungen und Blockaden entstehen, die durch entsprechende Körperarbeit gelöst und korrigiert werden kann. Tief liegende, verborgene und jahrelang unterdrückte Emotionen können auf diese Weise ebenfalls befreit werden: Lachen und Weinen, von Wut und Trauer, von Freude und Angst. Die freigesetzte Energie kann im Alltag konstruktiv genutzt werden.

Das Ziel ist die Entwicklung eines neuen Körperbewusstseins, und damit auch eines neuen Umgangs mit Denkweisen und einer neuen Wahrnehmung der Eigenverantwortung. Am Ende steht die Balance zwischen allen Ebenen.